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Manuelle Lymphdrainage als unterstützende Maßnahme in der Migränetherapie

In Deutschland leiden etwa 18 Mio. Menschen an Migräne, durchschnittlich an 34 Tagen im Jahr. Die Physikalische Therapie bietet eine Auswahl an Behandlungsmöglichkeiten, um Begleiterscheinungen und die Schmerzen der Migräne zu lindern oder sogar auf Dauer günstig zu beeinflussen. Besonders hervorzuheben ist hier die Behandlung mit der manuellen Lymphdrainage (MLD). Hierunter ist manuelles Abdrainieren der Gewebsflüssigkeit über Gewebsspalten bzw. Lymphgefäße zu verstehen, mittels einer sehr sanften und speziellen Grifftechnik, die sich in ihrer Reihenfolge am jeweiligen Krankheitsbild orientiert. Der Einsatz der MLD ist sowohl im Schmerzanfall als auch im schmerzfreien Intervall möglich. Die Wirkung der MLD beruht in der Migränebehandlung im Wesentlichen in der Schmerzlinderung und in der Verbesserung des Allgemeinbefindens durch die positive Beeinflussung des vegetativen Nervensystems. Sie hat weiterhin eine entspannende Wirkung auf die Kopf-, Gesichts- und Nackenmuskulatur und regt den Lymphabfluss an.

Ziel ist es, die Häufigkeit und Intensität der Migräneanfälle zu mindern, Begleitbeschwerden zu lindern und den Schmerzmittel bedarf zu verringern.

Bei chronischer Migräne sollte in jedem Fall eine ärztliche Untersuchung erfolgen.


VERANSTALTUNGSHINWEISE

Veranstaltungsart: Kurs
Termin(e): nach Vereinbarung
Referent(en): Susanne Zohrabian, Masseurin und med. Bademeisterin, Lymphdrainagetherapeutin, Zusatzqualifikation in der komplexen Physikalischen Therapie von Migräne und anderer Kopfschmerzsyndrome
Ansprechpartner/in: Susanne Zohrabian
Telefon: 0441/403-2630
Veranstaltungsort: Institut für Physiotherapie, Klinikum Oldenburg
Gebühr: Ärztliche Heilmittelverordnung (MLD 45 Min.)